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Blitzschutzmonteur

Foto: Blitzschutzmonteur von Ried-Blitzschutz GmbH

Ried Montagefahrzeug Einsatz

Foto: Ried Montagefahrzeug Einsatz von Ried-Blitzschutz GmbH

Blitzableiter Montage Hubarbeitsbühne

Foto: Blitzableiter Montage Hubarbeitsbühne von Ried-Blitzschutz GmbH

Blitzschutzmonteur – diesen Beruf gibt es?

Ja! Die meisten Leute wissen gar nicht, dass es den Beruf Blitzschutzmonteur überhaupt gibt. Doch das Thema Blitzschutz ist so vielfältig und komplex, dass es ein eigenständiger Beruf für speziell ausgebildete Handwerker ist. Es ist nicht mehr so wie früher, dass der Dachdecker den Blitzschutz mal eben mitgemacht hat. Heute ist der Blitzschutz eine Sache für Fachleute.

Was macht ein Blitzschutzmonteur genau?

Der Beruf des Blitzschutzmonteurs/ der Blitzschutzmonteurin bei der Firma Ried-Blitzschutz GmbH ist sehr vielseitig. Wir errichten Blitzschutz- und Erdungsanlagen und kümmern uns um deren Instandsetzung.

Wir arbeiten auf und an allen Gebäudetypen, egal ob private Wohnhäuser und Garagen, öffentliche Gebäude wie Schulen und Kirchen, oder industrielle Anlagen im gewerblichen Bereich, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Der Arbeitsaufwand ist ebenfalls sehr unterschiedlich: manchmal werden täglich mehrere Baustellen besucht oder man verbringt einige Tage oder Wochen an nur einem Objekt.

Im Alltag beginnt der Arbeitstag an unserem Betriebshof, und dann geht es mit Montagefahrzeugen zu den Baustellen. Nach der Planung durch unsere Projektleiter erstellt der Monteur / die Monteurin dann dort die komplette Blitzschutzanlage.

Im Detail bedeutet das von oben nach unten gesehen:

Jede Blitzschutzanlage benötigt eine Fangeinrichtung. Bei den meisten Gebäuden muss also eine Leitung aus Aluminium, Kupfer oder Edelstahl auf dem Dach verlegt werden. Das bedeutet ein/e Blitzschutzmonteur/in muss schwindelfrei und höhentauglich sein. Er/sie bewegt sich auf verschiedenen Dächern vom Flachdach bis zum steilen Kirchturmdach (natürlich immer entsprechend gesichert mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz). Hier kommen des Öfteren auch Hubarbeitsbühnen zum Einsatz, damit wir bei hohen Gebäuden auch überall drankommen.

Als nächstes besteht eine Blitzschutzanlage aus Ableitungen, auch Ableiter genannt. Diese werden an der Fassade vom Dach bis zum Boden hinuntergeführt. Die Ableitungen werden je nach Örtlichkeit auf dem Putz, am Regenfallrohr oder komplett unter dem Putz und der Dämmung verlegt.

Diese Arbeiten werden durch den/die Blitzschutzmonteur/in vom Gerüst oder von der Leiter aus ausgeführt. Auch hier ist nicht jede Fassade gleich. Es gibt z. B. Putzfassaden an einem Wohnhaus, Natursteinmauern an einer Burg und viele weitere.

Erdungsanlagen werden wiederum im Fundament, unter der Bodenplatte oder um diese herum verlegt oder als Einzelerder mit Maschinen in die Erde getrieben - manchmal gehören also auch Erd- und Pflasterarbeiten zum Berufsalltag dazu.

Der Beruf „ganz weit oben“ ist also sehr abwechslungsreich. Umfangreiche Kenntnisse zur Norm sind notwendig ebenso wie handwerkliches Können, der sichere Umgang mit den notwendigen Materialien und Maschinen. Handwerk auf der einen Seite - Digitalisierung auf der anderen: der sichere Umang mit digitalen Geräten wie Smartphone oder Tablet gehört mittlerweile ebenso zum Alltag wie das Führen eines Kraftfahrzeugs.

Sie haben Fragen?

Unser Team steht Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung!

Sie erreichen unser Büro unter 06126 98633-0 oder per Mail an info@ried-blitzschutz.de

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